Ausschüsse bestätigen Wahlvorschläge - Piraten entern erfolgreich Kommunalwahlen

Darmstadt, 28.01.2011 - Dreimal wird die Piratenpartei in und um Darmstadt am 27. März zur Wahl stehen: Für die Darmstädter Stadtverordnetenversammlung und den Kreistag Darmstadt-Dieburg, sowie bei der Darmstädter Oberbürgermeisterwahl. So beschlossen es in den vergangenen beiden Tagen die jeweiligen kommunalen Wahlausschüsse in ihren Sitzungen nach Prüfung der durch die Piratenpartei eingereichten Wahlvorschläge.

Auf 3 Wahlzetteln in und um Darmstadt: Die Piratenpartei

"Die etablierten Politiker müssen deutlich umsetzungsstärker werden, oder sie werden einsam zurückbleiben." kommentiert der für das Amt des Oberbürgermeisters kandidierende Bauingenieur André De Stefano (29) seine Erfahrungen der letzten Wochen.
Wahlzettel
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"Sowohl bei den Infoständen als auch bei den Podiumsdiskussionen war eine hohe Frustration der Bürger spürbar. Sie sind mit der politischen Kultur unzufrieden, fühlen sich aber machtlos, etwas daran ändern zu können. Und dieser Frust geht quer durch alle Altersschichten. In einer Informationsgesellschaft muss Politik einfach transparenter und mit mehr Bürgerbeteiligung gestaltet werden. Entscheidungen in Hinterzimmern sollten der Vergangenheit angehören." Bei 20 Kreistags- und Stadtverordnetenwahlen, einer Bürgermeister- und zwei Oberbürgermeisterwahlen, sowie elf Ortsbeiratswahlen wird man die Piratenpartei bei den Kommunalwahlen in Hessen ankreuzen können. Damit gelang der Piratenpartei nahezu im gesamten Bundesland der Sprung auf die Wahlzettel. Die hessische Piratenpartei ist dabei in ihrer jungen Geschichte so erfolgreich wie keine andere Partei in den letzten 40 Jahren. "Politische Transparenz ist überall eine unserer Kernforderungen. Es muss Schluss sein mit Mauscheleien hinter verschlossenen Türen." merkt Bernhard Schubach, erster Vorsitzender des Kreisverbandes Darmstadt / Darmstadt-Dieburg dazu an. "Dafür treten wir mit den Spitzenkandidaten André De Stefano für den OB, Claudia Stricker für die Stadtverordnetenversammlung und Norbert Rücker für den Kreistag an." Claudia Stricker hat sich in den letzten Monaten durch ihre regelmäßigen Auftritte in den Stadtverordnetenversammlungen und in allen wichtigen Ausschusssitzungen Respekt erworben. Dabei führte sie am Rande der Sitzungen bereits zahlreiche Diskussionen mit den etablierten politischen Akteuren. "Die Neugier auf uns ist riesig, gerade weil wir neu, so ganz anders und ohne ideologischen Hintergrund aufgestellt und in der Tagespolitik noch unverbraucht sind." "Mit meiner jahrelangen Erfahrung bei der Umsetzung großer E-Government-Projekte werde ich dem Kreistag sicher gute Impulse geben können." meint der 44-jährige Diplom-Fi